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forschungsverlauf

zwischenbericht 05
(jan 06)

zwischenbericht 06
(jan 07)

überlebensforschung
(feb 08)

varroa und viren
(dez 08)

Vision

 

Die Bienenhaltung von den Hauptversuchsvölkern ist keine Bienenhaltung mit imkerlicher Ertragsmöglichkeit, sie ist so auf die wissenschaftliche Fragestellung ausgerichtet, dass das Wirt– Parasit- Verhältnis beobachtet werden kann. Ziel ist es Bedingungen für eine Stabilisierung auf Grundlage einer Koexistenz zu ermitteln. Durch die Beobachtung der Population von Milben und Bienen können Zusammenhänge über die Labilitätsfaktoren erarbeitet werden. Das erarbeitete Wissen könnte Ausgangspunkt für weitere Massnahmen zur Stabilisierung des Wirt- Parasit- Verhältnisses bieten.

Die Kenntnisse der Koexistenzfaktoren ermöglichen langfristig die üUberprüfung von stützenden Massnahmen. Auf dieser Basis können auch Kriterien für eine züchterische Auslese ermittelt werden.

Das Ziel ist, dass auf dieser Grundlage die Koexistenz auch in produktiven Bienenvölkern unter imkerlicher Betreuung Eingang findet. Bei der Vision der „gestützten Koexistenz“ treten Massnahmen die das Zusammenleben von Wirt und Parasit stabilisieren anstelle der mehrmaligen Behandlung der Bienenvölker zur Abtötung der Varroamilbe. Fernziel bleibt, dass Bienenvölker und Imker keine nennenswerte Belastung durch die Präsenz der Varroamilbe erfahren.

Die Überlebensversuche (Hauptversuch) sind wissenschaftliche Versuche. Es ist von ihnen kein unmittelbarer Bezug zur Praxis zu erwarten. Die Naturbauversuche (Nebenversuche) sollen es begleitend zum Hauptversuch ermöglichen, Unterschiede zwischen Naturbau- und Mittelwandbetrieb zu erfassen.

© www.summ-summ.ch - martin dettli